An dieser Stelle möchte ich Euch einige kleine Regelvarianten vorstellen, die ich öfters spiele. Es handelt sich dabei durchweg um Spiele andere Autoren, Varianten zu meinen Spielen findet ihr dort.
 
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Ich bin ein totaler Fan von "Die 7 Siegel" von Stefan Dorra. Durch einen Fehler beim Regellesen spielen wir das Spiel immer mit Folgender Regeländerung:
Die Spieler nehmen sich nicht alle Siegel auf einmal, sondern immer nur reihum 1 Siegel. Wer kein Siegel nimmt, der ist kann nicht wieder einsteigen.
Damit kann man durch das Nehmen einer schwachen Farbe z.B. kräftig bluffen.

 
5
Das kleine aber feine COMBIT (winning moves) hat uns durch unsere Australienurlaub begleitet.
Wir haben es unzählige Male gespielt und aber bald festgestellt, dass es manchmal ein riesiger Vorteil sein kann anzufangen. Für ein solches Spiel, das ja ohne Glücksfaktor auskommt, ist das eigntlich nicht tragbar. Deshalb unser Vorschlag: Nachdem die Karten ausgelegt sind, bieten beide Spieler verdeckt einen Betrag, den beide auf jeden Fall in die Kasse zahlen müssen. Der Meistbietende darf dann beginnen, bei Gleichstand haben wir es immer so gemacht, dass dann der beginnen darf, der das letzte Spiel gewonnen hatte.

 
4
Ich finde das tolle Spiel "Hick-Hack" von Stefan Dorra im Zoch-Verlag hätte es mit seiner Grafik verdient, auch von jüngeren Spielern als Achtjährigen gespielt werden zu können. Deshalb meine Variante ab 5 Jahren:
- Es wird ganz normal aufgebaut, jeder Spieler erhält aber nur 3 Karten.
- Die Minus-Karten werden aussortiert.
- Der Spielablauf ist wie gehabt (In dem Alter können Kinder schon größer/kleiner-Relationen bis 6)
- Die Wertung wird vereinfacht: Alle Klötzchen zählen einen Punkt, unabhängig von der Farbe, jede erbeutete Geflügelkarte zählt 2 Punkte.

 
3
Bei "BABEL" erlauben wir für das Reisen immer zwei beliebige Karten zu verwenden, falls man die notwendige Farbkarte gerade nicht hat. Dadurch wird der Glücksfaktor etwas kleiner.
 
2
"CARCASONNE" ist ohne Zweifel ein Top-Spiel, hat aber zu viert oder zu fünft seine Schwächen. Deswegen folgender Vorschlag, um hier die Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen etwas zu erhöhen und den Glücksfaktor zu verringern:
Wer am Zug ist, darf immer zwei Kärtchen aufnehmen, muss sich für eines entscheiden und dies dann legen. Das andere kommt auf einen Ablagestapel, der wieder verwendet wird, wenn alle Kärtchen einmal durchgespielt sind.

 
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Eigentlich ist dies keine Regelvariante, sondern eher ein Tipp mit einer kleinen aber effektiven Hilfe.
Cosmic Eidex Cover Cosmic Eidex Übersicht

"Cosmic Eidex" ist aus meiner Sicht einer der besten Dreier-Spiele, wenn nicht sogar das beste überhaupt.
Allein das Erarbeiten mit der überaus originellen Spielregel ist ein Spaß für sich. Das einzige Problem sind
die unkonventionellen Kartenwerte, an die man sich erst einmal gewöhnen muss.

Deshalb habe ich eine Übersichtskarte entwickelt, mit der auch Anfänger recht gut einen Einstieg finden.
Unbedingt probieren!